Pressespiegel - Archiv

29.06.2013 - Leipziger Volkszeitung

Eilenburg

Eltern kämpfen für Mittelschul-Platz für Tochter, die mit Down-Syndrom geboren wurde

Das Lexikon für Grundschüler ist eines der Lieblingsbücher Dorotheas. Ihre Eltern Cornelius und Antje Kreß wollen ihr trotz des Down-Syndroms den Besuch der Mittelschule ermöglichen.   Foto: Heike Liesaus

Das Lexikon für Grundschüler ist eines
der Lieblingsbücher Dorotheas.
Ihre Eltern Cornelius und Antje Kreß wollen
ihr trotz des Down-Syndroms den Besuch
der Mittelschule ermöglichen.


Jesewitz/Taucha. Am Freitag war Abschlussfest für die 4. Klasse der Grundschule in Jesewitz. Alle Kinder wissen, wo sie nach den großen Ferien lernen werden. Alle? Dorothea weiß es nicht. Klar, das Mädchen mit den langen dunklen Haaren hatte eine Sonderrolle, schließlich war für sie immer eine Begleiterin da. Dorothea wurde mit Down-Syndrom geboren.

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PRESSEMITTEILUNG

25. März 2013

 

Zum 26. März 2013

Monitoring-Stelle fordert verstärkte Anstrengungen: 6 Bundesländer noch ohne Aktions- und Maßnahmenpläne zur Umsetzung der UN-BRK

Berlin. Anlässlich des 4. Jahrestages des Inkrafttretens der UN-Behindertenrechtskonvention am 26. März würdigt die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention die Anstrengungen von Bund und Ländern zur Umsetzung der Konvention. „Die bis heute geleisteten Anstrengungen in Bund und Ländern sowie die Bemühungen von nichtstaatlichen Akteuren, die Rechte von Menschen mit Behinderungen in Politik und Verwaltung zu verankern, sind positiv zu würdigen“, erklärt Valentin Aichele, Leiter der Monitoring-Stelle. Mittlerweile gebe es auf Bundesebene und in zehn Bundesländern Aktions- und Maßnahmenpläne.

Zugleich kritisiert Aichele, dass sechs Bundesländer (Baden-Württemberg, Bremen, Mecklenburg-Vorpommern, Niedersachsen, Sachsen, Schleswig-Holstein) bisher keine Umsetzungsstrategie in Kraft gesetzt hätten. Das sei ein echtes Manko. „Für die Umsetzung der Konvention ist es entscheidend, welche konkreten Verbesserungen sich für die Menschen vor Ort ergeben“, mahnt Aichele. Hier seien in den letzten vier Jahren große Probleme beispielsweise in den Bereichen inklusive Bildung, Schutz vor Gewalt, politische Mitwirkung, Barrierefreiheit, gesundheitliche Versorgung erkennbar geworden. „Ohne ein ambitioniertes planerisches und koordiniertes Vorgehen der Regierungen in Bund und Ländern sowie die Koordination der beiden Ebenen ist eine erfolgreiche Umsetzung der Konvention kaum vorstellbar“, resümiert Aichele.

Übersicht der Monitoring-Stelle: Stand Aktionspläne/Maßnahmenpläne in Bund und Ländern (März 2013)

http://www.institut-fuer-menschenrechte.de/de/monitoring-stelle/monitoring.html

Die Monitoring-Stelle zur UN-Behindertenrechtskonvention, eingerichtet im unabhängigen Deutschen Institut für Menschenrechte in Berlin, hat gemäß der UN-Behindertenrechtskonvention den Auftrag, die Rechte von Menschen mit Behinderungen im Sinne der Konvention zu fördern und zu schützen sowie die Umsetzung der Konvention in Deutschland zu überwachen.

 

Pressekontakt:

Bettina Hildebrand, Pressesprecherin

Telefon: 030 25 93 59 - 14, Mobil: 0160 96 65 00 83

E-Mail: hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de

Bettina Hildebrand                                                                                          
Deutsches Institut für Menschenrechte                                       
Leitung Abteilung Kommunikation / Pressesprecherin                                                                                                                          
Zimmerstraße 26/27                                                                        
10969 Berlin                                                                                     

Telefon  030  25 93 59 - 14                                                            
Telefax  030  25 93 59 - 59                                                            
Mobil     0160 96 65 00 83                                                             
E-Mail    hildebrand@institut-fuer-menschenrechte.de                           
www.institut-fuer-menschenrechte.de                                         
www.ich-kenne-meine-rechte.de

Das Deutsche Institut für Menschenrechte ist ein im Vereinsregister des Amtsgerichts Charlottenburg unter der Nummer VR 20836 B eingetragener Verein. Direktion: Prof. Dr. Beate Rudolf, Michael Windfuhr


26.03.2013

Der gute Wille allein reicht nicht! Die UN-Behindertenrechtskonvention in Deutschland

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02.12.2012

Staatsregierung misst Inklusion zu wenig Bedeutung bei


GRÜNE beantragen 7 Millionen Euro im Doppelhaushalt, um mehr Beratungsstellen, Gesundheitsdienste und Kultureinrichtungen barrierefrei zugänglich zu machen. Gleichermaßen soll der barrierefreie Zugang zu Kommunikation und Information verbessert werden.

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22.10.2012 Freie Presse - Behinderte Kinder lernen häufiger gemeinsam mit anderen Kindern weiter
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In Deutschland wird über die Abschaffung der Sonderschulen diskutiert. Italien hat das schon hinter sich. Was lernt man daraus? Ein Besuch in Südtirol
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31.05.2012 ZEIT Online - Sonderschule "Sie haben keine Chance" 
Eine Südtiroler Lehrerin über ihre Erfahrungen in einer deutschen Sonderschule
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dradio.de - PISAplus Schwerpunktthema:
Inklusive Bildung
u.a. mit Prof. Dr. Roland Wöller, Kultusminister Sachsen

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Fraktion BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im sächsischen Landtag "Inklusion ist machbar, wenn sie gewollt ist" - Gutachten gibt Empfehlungen für Ausbau des gemeinsamen Unterrichts von behinderten und nichtbehinderten Kindern

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DIE ZEIT online: Ausgesondert Martin Spiewak, Autor eines in DIE ZEIT erschienen Artikels, hat es auf den Punkt gebracht: Die meisten Kinder mit Behinderung gehören in normale Schulen. Nur Deutschland hat das noch nicht verstanden.

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