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09.05.2016

Bildergebnis für parade der vielfalt 7

Das war die Parade 2016

Über 700 Menschen demonstrierten gestern in Dresden bei schönstem Sonnenschein gemeinsam zur Parade der Vielfalt 7.0. „Um was geht’s denn hier?“ war von Passanten, die interessiert und staunend die bunte Mischung der Parade-Teilnehmer_innen beobachteten, des Öfteren zu hören. „Es geht um die Teilhabe von Menschen mit Behinderungen, es geht um Gleichberechtigung und Chancengleichheit und um Barrierefreiheit in allen Bereichen der Gesellschaft“ war die Antwort.

Den Organisator_innen ging es auch um den ersten Aktionsplan der sächsischen Staatsregierung zur Umsetzung der UN-Behindertenrechtkonvention, welcher sich derzeit im Entwurf befindet. Horst Wehner, zweiter Vizepräsident des Sächsischen Landtages, fordert die Teilnehmer_innen zur Auftaktkundgebung vorm sächsischen Landtag auf: „Beteiligt euch an diesem Plan.“ Alle Bürgerinnen und Bürger haben noch bis zum 16.05.2016 die Möglichkeit ihre Meinung und Vorschläge zum Entwurf auf dem Beteiligungsportal der Staatsregierung abzugeben.

An Horst Wehner wurde dann auch ein Forderungspapier zu diesem Aktionsplan übergeben. Dieses richtet sich an alle Landtagsabgeordneten, denn im Landtag wird Ende des Jahres über den Aktionsplan abgestimmt. Die Forderungen können unter www.lebenskuenstler-dresden.de nachgelesen werden.

In ihrem kurzen Übergabestatement nutzte unsere 1. Sprecherin auch die Gelegenheit sich kritisch zum zweiten Änderungsentwurf des Schulgesetzes vom 04.05.2016 zu äußern.

Nach der Kundgebung zog die Parade laut stark unterstützt von der Samba Band „Samba Universo“ zum Postplatz. Dort stiegen dann 200 bunte Luftballons als Zeichen der Vielfalt in den Himmel.

Am Zielort, dem Platz vor der Altmarktgalerie, luden verschiedenste Vereine, Verbände und Organisationen an 22 Kaffeetafeln zum Informieren und Diskutieren ein. Matthias Kipke vom Landesjugendpfarramt war zum ersten Mal dabei und zeigte sich begeistert: „ Wir sind mit vielen Menschen ins Gespräch gekommen und konnten uns über unsere eigene Arbeit für Barrierefreiheit im Jugendbereich der evangelischen Kirche hinaus vernetzen und bekannt machen.“

Das Bühnenprogramm bei dem die Band Novemberclub, welche aus blinden und sehbehinderten Künstler_innen besteht, rockte, die Tänzer vom inklusiven Tanztheater „multifil identity“ zum Träumen einluden, die erste deutsche E-Rollstuhl Fußballmannschaft vom SV Motor Mickten ein Spielchen spielte und die Band aus Dresdner und geflüchteten Musikern „Banda internationale“ einheizten, zeigte dann endgültig die Vielfalt die sich die Organisator_innen für Dresden wüschen.

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